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Wissenschaftliche Recherche mit KI: 5 Tools für Studium und Forschung
Fachartikel finden, zusammenfassen und verstehen, wie ein Forschungsfeld zusammenhängt: fünf Recherche-Tools, die du kostenlos ausprobieren kannst.
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Für eine Hausarbeit oder Abschlussarbeit brauchst du gute Quellen. Google hilft da nur bedingt, und eine allgemeine KI erfindet im schlimmsten Fall Studien, die es gar nicht gibt. Spezielle Recherche-Tools arbeiten dagegen mit echten wissenschaftlichen Datenbanken. Wir stellen fünf davon vor. Alle Angaben stammen von den offiziellen Websites, Stand 1. November 2026.
1. Elicit: Antworten aus Millionen Studien
Elicit beschreibt sich als KI für wissenschaftliche Forschung. Du gibst eine Forschungsfrage ein, Elicit durchsucht akademische Paper und erstellt auf Wunsch einen strukturierten Bericht mit Quellenangaben.
Der kostenlose Plan „Basic“ enthält laut Preisseite:
- unbegrenzte Suche in mehr als 138 Millionen Papern
- unbegrenzte Zusammenfassungen
- unbegrenzten Chat mit Papern, sofern der Volltext zugänglich ist
- die Anzeige der Quellen zu jeder Antwort
- Import aus Zotero
Der Research Agent und die Research Reports sind im Gratis-Plan nur begrenzt nutzbar. Bezahlte Pläne richten sich an Leute, die systematische Reviews machen.
2. Consensus: Was sagt die Forschung?
Consensus durchsucht und analysiert begutachtete Fachliteratur. Laut Anbieter lesen Agenten die Paper, ziehen die Daten heraus und belegen jede Aussage mit einer Quelle. Du kannst dir zum Beispiel eine kurze Zusammenfassung oder eine Vergleichstabelle bauen lassen.
Im Gratis-Plan für 0 $ bekommst du die einfache Paper-Suche, 10 Pro-Nachrichten im Monat und bis zu 3 „Deep Reviews“ im Monat. Mit einem kostenlosen Konto kannst du deine Arbeit speichern und eine eigene Bibliothek anlegen.
3. Semantic Scholar: die kostenlose Suchmaschine für Fachliteratur
Semantic Scholar wird von einem Team bei Ai2 entwickelt und bietet laut eigener Aussage kostenlose, KI-gestützte Such- und Entdeckungswerkzeuge für die Forschung. Indexiert sind über 200 Millionen wissenschaftliche Arbeiten aus allen Fachbereichen. Für Entwickler gibt es eine API.
Semantic Scholar ist ein guter Startpunkt, wenn du einfach wissen willst, welche Arbeiten es zu einem Thema gibt.
4. Connected Papers: das Forschungsfeld als Landkarte
Connected Papers geht einen anderen Weg. Du gibst ein Paper ein, etwa über DOI, arXiv-Link, PubMed-Link oder Titel, und bekommst eine visuelle Grafik mit ähnlichen Arbeiten.
Laut Anbieter werden dafür rund 50.000 Paper analysiert und die paar Dutzend mit der stärksten Verbindung zum Ausgangspaper ausgewählt. Wichtig: Es ist kein reiner Zitationsbaum. Die Ähnlichkeit basiert auf gemeinsamen Zitationen und Literaturverweisen. Deshalb können auch Paper nah beieinander liegen, die sich gar nicht direkt zitieren.
- Gut für: einen schnellen Überblick über ein neues Fachgebiet
- Zu Connected Papers
5. ResearchRabbit: Folge deiner Neugier
ResearchRabbit analysiert Paper, die du gut findest, und schlägt dir Forschung vor, die du bisher übersehen hast. Die Anmeldung ist laut Website kostenlos.
So kombinierst du die Tools
- Mit Semantic Scholar oder Elicit findest du erste passende Arbeiten.
- Mit Consensus bekommst du einen Überblick, was mehrere Studien zu einer Frage sagen.
- Mit Connected Papers oder ResearchRabbit entdeckst du verwandte Arbeiten, die dir sonst entgangen wären.
Wichtig für deine Arbeit
- Immer das Original lesen: Eine KI-Zusammenfassung ersetzt nicht das Paper. Zitiere nur, was du selbst geprüft hast.
- Regeln deiner Hochschule beachten: Viele Hochschulen haben eigene Vorgaben zum Einsatz von KI.
- Literaturverwaltung nutzen: Ein Programm wie Zotero hilft dir, den Überblick über deine Quellen zu behalten.
Fazit
Mit diesen fünf Tools sparst du bei der Literaturrecherche viel Zeit, und die Quellen sind echt. Starte mit dem Gratis-Angebot und entscheide dann, ob du mehr brauchst. Weitere Lern- und Recherche-Tools findest du in unserem Tool-Verzeichnis.
Passende Tools im Verzeichnis
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