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NotebookLM (jetzt Gemini Notebook): Anleitung für Einsteiger
Lade PDFs, Webseiten oder Videos hoch und stell Fragen dazu, mit Quellenangabe in jeder Zeile. So funktioniert Googles Rechercheassistent Schritt für Schritt.
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Stell dir vor, du hast zehn PDFs, drei YouTube-Videos und ein paar Webseiten zu einem Thema und willst wissen, was drinsteht, ohne alles zu lesen. Genau dafür hat Google NotebookLM gebaut. Inzwischen führt Google das Werkzeug unter dem Namen Gemini Notebook. Wer die alte Adresse notebooklm.google aufruft, wird auf die neue Seite weitergeleitet. Alle Angaben in diesem Beitrag stammen von Googles offizieller Seite und der Google-Hilfe, aufgerufen am 1. November 2026.
Was ist Gemini Notebook?
Google nennt es einen KI-basierten Rechercheassistenten. Der wichtigste Unterschied zu einem normalen KI-Chat: Die Antworten basieren laut Google auf den Informationen, die du selbst bereitstellst. Du arbeitest also mit deinen eigenen Quellen und nicht mit dem gesamten Internet. Das macht die Antworten nachvollziehbarer.
Welche Quellen kannst du hochladen?
Laut Google-Hilfe kannst du unter anderem diese Quellen hinzufügen:
- PDFs
- Websites
- YouTube-Videos
- Audiodateien
- Google-Dokumente und Google-Präsentationen
Außerdem kannst du im Tool neue Quellen zu deinem Thema entdecken.
Schritt für Schritt zum ersten Notebook
Schritt 1: Notebook anlegen. Öffne Gemini Notebook und lege ein neues Notebook an. Ein Notebook ist wie ein Ordner für ein Thema, zum Beispiel „Hausarbeit Klimawandel“ oder „Urlaub Portugal“.
Schritt 2: Quellen hinzufügen. Lade deine Dateien hoch oder füge Links ein. Je besser deine Quellen, desto besser die Antworten.
Schritt 3: Fragen stellen. Schreib deine Frage ins Chatfeld. Die Antwort enthält laut Google Quellenangaben direkt in der jeweiligen Zeile. So siehst du sofort, aus welchem Dokument eine Aussage stammt, und kannst sie nachprüfen.
Schritt 4: Quellen umwandeln. Google nennt in der Hilfe mehrere Formate, in die du deine Quellen verwandeln kannst: Materialien zur Prüfungsvorbereitung, Quellenüberblicke, Audio-Zusammenfassungen und Mindmaps.
Das Highlight: Audio-Zusammenfassungen
Mit den Audio-Zusammenfassungen lässt du dir laut Google eine Übersicht deiner Quellen vorlesen, und zwar interaktiv. Das ist perfekt für unterwegs: Statt zehn PDFs zu lesen, hörst du dir im Zug eine Zusammenfassung an.
Tipps für bessere Antworten
Die Google-Hilfe gibt selbst ein paar gute Hinweise:
- Konkret fragen: Wenn dein Notebook viele Quellen enthält, sucht Gemini Notebook zuerst die relevantesten Stellen zu deiner Frage. Spezifische Fragen helfen dabei.
- Fehlendes ergänzen: Das Tool ist darauf ausgelegt, Fragen anhand deiner hochgeladenen Quellen zu beantworten. Steht etwas nicht in deinen Quellen, füge eine passende Quelle hinzu.
- Quellen prüfen: Klick auf die Quellenangaben und lies die Originalstelle, bevor du etwas zitierst.
Wofür eignet sich das?
- Schule und Studium: Skripte hochladen und daraus Lernmaterial machen.
- Beruf: Berichte, Protokolle und Präsentationen zusammenfassen.
- Privat: Reiseführer, Anleitungen oder Testberichte vergleichen.
Wenn du keine eigene Idee hast, findest du auf der Startseite empfohlene öffentliche Notebooks zum Ausprobieren. Laut Google-Hilfe unterstützt Gemini Notebook derzeit über 80 Sprachen.
Kosten
Auf der offiziellen Seite gibt es einen Bereich „Tarife“. Dort siehst du, welche Funktionen und Grenzen in welchem Tarif stecken. Schau dort nach, bevor du größere Projekte planst.
Fazit
Gemini Notebook ist eines der praktischsten KI-Werkzeuge zum Lernen und Recherchieren, weil es mit deinen eigenen Quellen arbeitet und jede Aussage belegt. Probier es mit einem kleinen Thema aus, das dich gerade beschäftigt. Zu Gemini Notebook
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